Literatur

Das Ende der Neocons

Von Sebastian Hammelehle
Spiegel-Online
28.12.2011

Die deutsche Literatur verlässt die sanierte Altbauwohung und begibt sich dorthin, wo das Leben tobt – auch auf die Gefahr hin, dass ihr jemand auf die Schuhe kotzt. Wann war sie zuletzt so vital und vielstimmig wie 2011? Ein Rückblick auf ein Jahr, das eine leuchtende Zukunft verspricht.

 

Pfarrer Menzel

Von Malte Bremer

Literaturcafé.de schreibt:

Die Geschichte zu den Geschichten von Pfarrer Menzel

Unser Kritiker Malte Bremer, der viel liest und schreibt (aber nicht veröffentlicht), veröffentlicht jetzt doch – und zwar seine Texte über Pfarrer Menzel.
Entstanden sind sie in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts bei verschiedensten Gelegenheiten: als Ver- und Bearbeitung von Gehörtem, Gesehenem, Gefühltem, Gerochenem, Gelesenem, Gedachtem und Geträumtem. Und Geklautem. Es ist sogar eine regelrechte Auftragsarbeit dabei für einen Vorleser (nein: nicht Wolfgang Tischer), der seit den 90ern immer wieder aus dieser Sammlung liest.
Eine Druckvorlage wurde damals mit Calamus auf dem Atari gesetzt, und 20 Exemplare wurden in einem Copyshop hergestellt und nach und nach an Freunde und Familie verschenkt.
Nach all den Jahren sind sie frisch überarbeitet von März bis Juli 2008 exklusiv täglich im Literatur-Café erschienen. Jetzt können Sie hier alle Folgen lesen.

 

Von Lebensmüll und bürgerlicher Entgleisung

Interview mit Wilhelm Genazino
Das Gespräch führte Thomas David
Cicero
26.07.2011

 

Selma Lagerlöf – Dichterin des Nordens

Von Konrad Lindner
SWR2-Wissen
19.08.2010

Im Jahr 1909 erhielt die schwedische Schriftstellerin Selma Lagerlöf als erste Frau den Literaturnobelpreis. Ihr bekanntestes Werk ist das Kinderbuch „Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden“. Auch der Verhaltensforscher Konrad Lorenz las als Kind begeistert die Geschichte über den Däumling, der die Sprache der Tiere versteht; sein Interesse für das Sozialverhalten der Graugänse wurde durch Selma Lagerlöf geweckt. Lange Zeit wurde die zu Lebzeiten politisch und sozial engagierte Autorin als „Märchentante“ verkannt. Doch seit einigen Jahren entdecken Leser und Literaturwissenschaft ihre Texte wieder neu. Namhafte Autoren schätzen die Modernität der „Dichterin des Nordens“ und lassen sich von Lagerlöf-Romanen wie „Gösta Berling“ oder „Jerusalem“ inspirieren.

 

Gedicht ohne Gesicht

Von Alexander Smoltczyk
Spiegel-Online
12.4.2010

Hissa Hilal ist die erste Frau, die ins Finale des berühmten Poesie-Wettbewerbs von Abu Dhabi kam. Es geht um Millionen und um die Frage, ob Gleichberechtigung in der arabischen Welt möglich ist.

 

Die Kunst des Weglassens

Essay von Ferdinand von Schirach
Spiegel-Online
12.4.2010