Internet

Ein Archiv des Grauens

Eine Kolumne von Sascha Lobo
Spiegel-Online
26.06.2012

Es wird ekelhaft: Durch das Web wird immer mehr Kommunikation öffentlich – Skandale in Regierungen und Unternehmen werden so schneller für alle sichtbar. Wir müssen lernen, mit dieser neuen Transparenz umzugehen.

 

Abgeordnete in der Volkshochschule Internet

Von Paul Solbach
Cicero
20.01.2012

Das erste Mal sitzen sich Wirtschaftsvertreter, Abgeordnete und bloggende Internetaktivisten gegenüber, um in einem Parlament über das Netz zu reden. Es geht erwartungsgemäß hoch her. Aber liegt das an echten Streitfragen oder an der neuen Transparenz einer Teilöffentlichkeit, die alle Teilnehmer zu Schauspielern macht?

 

Wer bin ich – und wenn ja, wo?

Von Stefan Berg
Spiegel-Online
25.12.2011

Der moderne Mensch ist verkabelt wie auf der Intensivstation. Aber ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co. wirklich ein Segen? Tatsächlich verlieren wir jede Beziehung zu Raum und Zeit. Unsere Hirne sind vom Herzen entkoppelt.

 

Wie das Internet die Zivilisation retten kann

 

Von David Eagleman
Spiegel-Online
26.09.2011

Enthält das Netz ein Gegengift gegen die Bedrohungen der modernen Zivilisation? Der Neurophilosoph David Eagleman glaubt fest daran. Ein Allheilmittel gegen die Probleme der Gegenwart aber, ist es nicht.

 

Der Verlust der Stille in Zeiten des Netzes

 

Von Noga Arikha
Spiegel-Online
08.09.2011

Langsamkeit, Ruhe, und Stille sind verschwunden, schreibt die HistorikerinNoga Arikha über die Wirkungen des Internets – aber nur für manche von uns. Für Millionen ist das Netz weder alltäglich noch allgegenwärtig. Arikha fordert Aufmerksamkeit für Technikgeschichte – auch in der Schule.

 

Frau Fake verteidigt die Pseudonyme

Von Konrad Lischka
Spiegel-Online
28.07.2011

Mächtige Interessengruppen drängen auf einen Klarnamenzwang im Web: Laut Google+ und Facebook helfen nur echte Namen gegen Spammer, Spinner und Kriminelle. Dem widerspricht Flickr-Mitgründerin Caterina Fake: Für viele Menschen ermöglichen Pseudonyme im Web erst eine wirklich freie Nutzung.

 

Das Netz in 20 Jahren? Vergesst es!

Von Jakob Augstein
Spiegel-Online
28.07.2011

Das World Wide Web wird 20 – lasst uns feiern, solange wir können! Noch mal 20 Jahre haben wir nämlich nicht. Profitgier und Furcht werden diesem großartigen Experiment den Garaus machen.

 

„Das Internet ändert alles“

Von Julia Seeliger
taz.de
27.07.2011

Außer Kuba und Nordkorea wollen alle ans Internet – wegen der Wirtschaft. US-Regierungsberater Ben Scott über das „dictator’s dilemma“, anonymes Kommentieren und Internet-Außenpolitik.

 

Die Verschmelzung der Welten

Von Sascha Lobo
Spiegel-Online
27.07.2011

Wir stehen am Beginn einer Epoche, in der digitale und analoge Welt immer stärker ineinander übergehen: Die Welt wird zu ihrem eigenen Interface, digital gespeichertes Wissen wird Teil der Realität. Gefährlich wird es, wenn Einzelne wie Google die Macht darüber haben.

 

Überwachung wird gesellschaftsfähig

 

Von Patrick Beuth
Cicero
27.07.2011

 

Sag mir, wer Du bist

 

Von  E. Wittich & B. Mayer
taz.de
19.07.2011

Wer bei Facebook-Konkurrent Google+ eine falsche Identität angibt, riskiert die Sperrung seines Accounts. Die Kritik an dieser Reglung ist massiv und vielschichtig.

 

Nie mehr Internet! Immer Steinhaufen!

 

Von Sibylle Berg
Spiegel-Online
12.07.2011

Seebeben, Atomhavarien, Überalterung: Die Welt geht unter, und zwar rasant. Werde ich das Internet angesichts solcher Katastrophen in zwanzig Jahren noch brauchen? Wer so denkt, wird im Tessin sehr glücklich werden und schon nach wenigen Jahren das Web nicht mehr vermissen.

 

Schöne neue Onlinewelt

Von Christoph Seils
Cicero
05.07.2011

 

Facebook, Google & Co:
Wie das Internet Kapital und Avantgarde versöhnt

Von Max Höfer
Cicero
28.10.2010

 

Der Offline-Journalist

Von Alex Rühe
Cicero
29.07.2010

 

Die lächerliche Angst vor dem bösen Blick

Von Thomas Darnstädt
Spiegel-Online
11.8.2010

Google will den Kartendienst Street View nun auch in Deutschland starten. Und schon empören sich die Datenschützer. Doch ihre Aufregung ist nicht mehr als die provinzielle Furcht vor der allgegenwärtigen Öffentlichkeit – und in einer offenen, global vernetzten, kommunikativen Welt nicht zeitgemäß.

 

Googles größter Kampf

Von Alexander Kissler
Cicero
25.1.2010

 

Ende der Privatheit

Von Rafaela von BredowManfred DworschakMartin U. MüllerMarcel Rosenbach, 
Spiegel-Online
11.1.2010

Wünsche, Krankheiten, Sexleben: Die Google-Rechner sammeln alle Details unseres Lebens. Mit dem Handy „Nexus One“ will der Konzern nun auch das mobile Netz erobern. Die einst so sympathisch-poppige Firma ist zur Supermacht geworden.

 

 

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